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Henry
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[SIZE=0]Zitat von: Crazy-Chris[/SIZE]
[QUOTE][SIZE=0]Zitat von: Henry[/SIZE]
Ich will damit nur sagen: Wenn da ein ernstes Problem auftritt, wird es dafür auch Lösungen geben.
Richtig, nur wird die Lösung nicht ganz trivial werden.
Was vor 20 jahren unmöglich war IST heute oft trivial!
[quote]
BTW.: Ich habe mal zu der MArs-Pathfinder Mission gelesen, dass die Uralt-Prozessoren verwenden, aufgrund der hohen Zuverlässigkeit.
Jein... Uralt-Prozessoren heißt ja nicht, dass die wirklich physisch alt sein müssen (abgesehen davon, dass viele Prozessoren künstlich vorgealtert werden, um schlechte Exemplare auszufiltern). Man kann ja auch die Produktion der alten Teile am Leben erhalten, zumindest für eine gewisse Zeit. Das führt aufgrund der geringen Stückzahlen dann natürlich dazu, dass diese Prozessoren deutlich teurer sind als aktuelle und weit leistungsfähigere Hardware. Unbegrenzt kann man das Spielchen natürlich nicht treiben, weil die Chip-hersteller nicht beliebig viel Produktionskapa für den alten Ramsch haben.
Das hätte man vor 30 Jahren zui Carrer-Teilen auch gesagt. Dennoch werden heute KLEINSTserien für die Szene gamacht! Die Szene wird´s richten...
[QUOTE][SIZE=0]Zitat von: Henry[/SIZE]
Aus heutiger Sicht mag das sein. Aber 1983 wurden CD-ROMS auch in sterilen Reinräumen hergestellt, heute brennst Du die am Küchentisch. Klar, anderes Problem, aber auch das war 1983 vollkommen undenkbar für einen normalen Konsumenten.
Mit dem Unterschied, dass eine 1983 gepresste CD auch heute noch abspielbar ist, deine selbstgebrannte Scheibe dagegen schon nach wenigen Monaten oder Jahren unbrauchbar wird. Zumindest dann, wenn sie mit hoher Geschwindigkeit auf normale Rohlinge gebrannt sind. Meine gebrannten Gold-CDs vom Ende der 90er Jahre laufen heute noch einwandfrei, die gebrannten Scheiben der letzten jahre konnte ich schon nach relativ kurzer Zeit in die Tonne hauen.
[SIZE=0] Dieser Beitrag wurde am 22.11.2007 14:16:50 von Crazy-Chris editiert [/SIZE]
Meine Buchdaten sicher ich alle 2 Jahre neu, bisher sind noch alle tadellos auf den ursprungs-CD´s erhalten. Meine ältesten Daten auf selbstgebrannter CD-ROM stammen vom Poster 1995, auch die sind original einwandfrei. Auch auf Gold CD, aber zeitgleich in Endfassung auch auf 08/15 Roglingen, alle problemlos (gebrannt mit 2x oder 4x)
ICh denke, hier werden Probleme als Massenphänomen dargestellt, die aber eher nur einen kleinen Teil real betreffen. Ist mir zuviel Panikmache. Im Einzelfall natürlich ärgerlich, wenn es einen selbst erwischt, so wie ein Montagsauto eben auch ärgerlich ist.
[SIZE=0] Dieser Beitrag wurde am 22.11.2007 14:30:44 von Henry editiert [/SIZE]
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Crazy-Chris
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[SIZE=0]Zitat von: Henry[/SIZE]
Für mich ist das völlig klar: Da wird ein Markt entstehen und den wird auch jemand bedienen.
Den Markt gibt es heute schon, allerdings eher im Untergrund  in 20 Jahren können die IT-Spezies der Autoschieber-Banden ihr Know-How ja dann für legale Zwecke einsetzen und unsere Oldtimer flottmachen.
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Verfasst am:
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Henry
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[SIZE=0]Zitat von: Crazy-Chris[/SIZE]
[QUOTE][SIZE=0]Zitat von: Henry[/SIZE]
Für mich ist das völlig klar: Da wird ein Markt entstehen und den wird auch jemand bedienen.
Den Markt gibt es heute schon, allerdings eher im Untergrund  in 20 Jahren können die IT-Spezies der Autoschieber-Banden ihr Know-How ja dann für legale Zwecke einsetzen und unsere Oldtimer flottmachen.
Na also
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carrerafan
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[SIZE=0]Zitat von: Sasha888[/SIZE]
[QUOTE][SIZE=0]Zitat von: martinmm[/SIZE]
der Markt scheint gesättigt zu sein:
Chrom-Benz
ich beruhige mich immer noch damit, daß es einen preislichen Unterschied zwischen "nur" dem Evo-Modell und der ganzen kompletten silbernen Box inkl. Modell ist (die Pappschachtel meine ich :green: )
Ist das so ?
Biite sagt "JA" ....sonst habe ich 400 Euro versenkt....
Keine Sorge, die 65,- € war ein Ausreißer (wenn überhaupt) nach unten. 2 Tage vorher sind die zwischen 100-140,- € weggegangen. Einziger Unterschied: der 65er wurde nicht verkauft, weil der Startpreis da lag, die vorherigen haben ab 1,- € begonnen. Es kommt also auch auf andere Faktoren an.
Die ganze Box liegt immer noch meist ab 150,- € aufwärts. Hab vor 3 Wochen eine für deutlich über 200,- e verkauft, aber auch schon welche für 110,- € eingekauft. Also einfach hohe Schwankungen wie bei vielen anderen Autos auch.
Gruß
Till
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carrerafan
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[SIZE=0]Zitat von: Henry[/SIZE]
[QUOTE][SIZE=0]Zitat von: Crazy-Chris[/SIZE]
[QUOTE][SIZE=0]Zitat von: Henry[/SIZE]
Für mich ist das völlig klar: Da wird ein Markt entstehen und den wird auch jemand bedienen.
Den Markt gibt es heute schon, allerdings eher im Untergrund  in 20 Jahren können die IT-Spezies der Autoschieber-Banden ihr Know-How ja dann für legale Zwecke einsetzen und unsere Oldtimer flottmachen.
Na also
Na, wenn ich an das Beispiel Lichtmaschine und Anlasser denke bleiben meine Zweifel.
Machbar ist das sicher alles in Zukunft, aber auch bezahlbar bzw. wirtschaftlich vertretbar?
Es bleiben die extrem hohen Montagekosten zum Aus-und Einbau von den vielen in den Autos verteilten Chips, die kann man nun mal auch in 100 Jahren nicht einfach raus- und wieder reinbeamen.
Gruß
Till
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Henry
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Naja, ne neue Motordichtung macht auch nicht jeder auf dem Bürgersteig, was ist daran denn jetzt ungewöhnlich, dass sowas sicher aufwendiiger ist???  Das die Liebhaberei Geld kostet und weiter kosten wird, ist jetzt doch kein spezielles Problem der Chips. Hab mich die Tage noch mit einem über Haubendichtungen beim 914 unterhlaten - teuer, aber machbar.
Ist dann ja auch kein Verschleissteil, dass mit jedem Ölwechsel gemacht werden muss.
Das wird mmn ein normales Problem sein, auf das mich sich eben mit der Oldtimerei einlässt... aber kein ungewöhnliches - und schon gar kein unlösbares, dass die Dinger unausweichlich der Schrottpresse verschreibt
[SIZE=0] Dieser Beitrag wurde am 22.11.2007 15:49:31 von Henry editiert [/SIZE]
[SIZE=0] Dieser Beitrag wurde am 22.11.2007 15:50:20 von Henry editiert [/SIZE]
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carrerafan
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[SIZE=0]Zitat von: Henry[/SIZE]
Naja, ne neue Motordichtung macht auch nicht jeder auf dem Bürgersteig, was ist daran denn jetzt ungewöhnlich, dass sowas sicher aufwendiiger ist???  Das die Liebhaberei Geld kostet und weiter kosten wird, ist jetzt doch kein spezielles Problem der Chips. Hab mich die Tage noch mit einem über Haubendichtungen beim 914 unterhlaten - teuer, aber machbar.
Ist dann ja auch kein Verschleissteil, dass mit jedem Ölwechsel gemacht werden muss.
Bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Eine Motordichtung ist heute das gleiche wie früher. Nur deutlich aufwändiger weil sich der Verbau des Motors in vielen Punkten verändert hat. Die Raparatur einer Lichtmaschine oder Anlasser war früher mit höchstens 50,- Mark bezahlt, wird heute nur noch als Komplettteil ausgetauscht weil das kaum noch einer reparieren kann. Getriebereparatur? Fehlanzeige, Austausch ist angeasagt.
Demzufolge kostet heute ein neuer Chip sagen wir 100,- €, in 30 Jahren aber das 20-fache wegen dem Mehraufwand. Nun werden die heutigen Autos aber nicht alle die gleiche Wertsteigerung erfahren um das annährend aufzufangen. Die Arbeitskosten für die De- und Montage nicht mitgerechnet, und die kannst Du auch mit Laserquantensonstwaschips nicht wegdiskutieren.
Und ich habe nie bestritten das es zumindest theoretisch irgendwie machbar ist. Ist eben alles nur eine Frage der Verhältnismäßigkeit. Und da liegt der Hase im berühmten Pfeffer. Und da sage ich "eine unlösbare Aufgabe" weil völlig unverhältnismäßig. Oder würdest Du ein Auto für 50.000,- € restaurieren was nur 20.000,- € wert ist? Der Marktspiegl von Classic Data besteht zu 95% aus solchen Fahrzeugen unter 20.000,- €.
Fazit: die "einfachen" Autos bis Anfang der 80er mit wenig oder gar keiner Elektronic werden viel stärker an Wert gewinnen als alles was danach kam und kommt.
Aber wie heist es so schön: schaun ´mer mal.
Gruß
Till
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Crazy-Chris
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Wie gesagt, können wir beim nächsten Stammtisch gerne vertiefen  ich weiss nur, dass das Thema gerne extrem unterschätzt wird, wenn man nicht direkt damit in Kontakt ist. Das sehe ich fast jeden tag bei unseren Konstrukteuren. Für die ist ein Steuergerät wie eine M5-Schraube, was der Sache halt nicht ansatzweise gerecht wird.
Heute werden defekte Steuergeräte von Youngtimer ja auschließlich nach der "aus X mach 1" Methode repariert, Ab einer gewissen Integrationsdichte stößt das - zumindest mit heutigen Methoden - aber an Grenzen, vielleicht wird da zukünftig mit verbesserter Methodik mehr möglich sein.
Alte Bausteine durch neue abwärtksompatible zu ersetzen ist heute (noch) nicht machbar, aus dem einfachen Grund weil es praktisch keine gibt. Ist ja wie bei Homecomputern a la C64 oder Amiga, wenn du bestimmte HW-spezifische Software (z.B. Grafikdemos) ablaufen lassen willst, brauchst du zwingend die Originalhardware, weils auf dem PC-Emulator nicht läuft. Und ein KFZ-Steuergerät, bzw. die Software darauf, ist extrem hw-abhängig - teilweise muss ja die Software schon tiefgreifend anpassen, wenn man nur auf ein anderes Derivat der gleichen Prozessor-Familie wechselt, sonst läuft das komplette Timing aus dem Ruder.
Und die Quervernetzung von 30-40 Steuergeräten pro Fahrzeug ist dann nochmal ein zusätzliches Thema für sich. Ist ja nicht so, dass jedes Steuergerät für sich autark arbeitet.
[SIZE=0] Dieser Beitrag wurde am 22.11.2007 16:18:24 von Crazy-Chris editiert [/SIZE]
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Henry
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Bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Eine Motordichtung ist heute das gleiche wie früher. Nur deutlich aufwändiger weil sich der Verbau des Motors in vielen Punkten verändert hat. Die Raparatur einer Lichtmaschine oder Anlasser war früher mit höchstens 50,- Mark bezahlt, wird heute nur noch als Komplettteil ausgetauscht weil das kaum noch einer reparieren kann. Getriebereparatur? Fehlanzeige, Austausch ist angeasagt.
Demzufolge kostet heute ein neuer Chip sagen wir 100,- €, in 30 Jahren aber das 20-fache wegen dem Mehraufwand. Nun werden die heutigen Autos aber nicht alle die gleiche Wertsteigerung erfahren um das annährend aufzufangen. Die Arbeitskosten für die De- und Montage nicht mitgerechnet, und die kannst Du auch mit Laserquantensonstwaschips nicht wegdiskutieren.
Und ich habe nie bestritten das es zumindest theoretisch irgendwie machbar ist. Ist eben alles nur eine Frage der Verhältnismäßigkeit. Und da liegt der Hase im berühmten Pfeffer. Und da sage ich "eine unlösbare Aufgabe" weil völlig unverhältnismäßig. Oder würdest Du ein Auto für 50.000,- € restaurieren was nur 20.000,- € wert ist? Der Marktspiegl von Classic Data besteht zu 95% aus solchen Fahrzeugen unter 20.000,- €.
Fazit: die "einfachen" Autos bis Anfang der 80er mit wenig oder gar keiner Elektronic werden viel stärker an Wert gewinnen als alles was danach kam und kommt.
Aber wie heist es so schön: schaun ´mer mal.
Gruß
Till
Das waren keine Äpfel und Birnen, es ging nur darum, dass das ein Problem sein wird, für das sich eine Lösung finden wird. Und wenn ein Chip heute 100 Euro kostet, kann es dennoch sein, dass Dir Dein Enkel den in 20 Jahren aus dem Kosmos-Experimentierkasten zimmert :green:
Mit anderen Worten: Du gehst permanent vom Stand der Dinge aus, was der Sache mmn kaum gerecht wird.
Mit den anderen Dingen (Lima etc.): DA sind die Äüfel und Birnen, denn darum ging es ja nicht, sondern um Chips und das wegen DENEN die Autos in 20 Jahren alle nicht merh fahren sollen. Das sehe ich halt nicht, bzw. wie Du ja selbst schreibst, ist das auch kein anderes Problem, als das ganze Drumherum. Zudem ist die Chipproduktion bisher trotz ungleich höherer Leistung immer billiger geworden, nicht teurer.
Klar, die Masse macht´s, aber wenn sich die Auflage eines 935 124er Repros in 100er Auflage für CARRERA nicht rechnet, bedeutet das ja auch nicht, dass sich das für einen Thomas Tauschek (Slotclassics) nicht rechnet. Solche Spezialisstenfälle sind doch nicht neu, gibt es anders geartet schon immer, wo ist hier jetzt das neuartige Problem??? Irgendwer wird sich für solche Nischen immer finden. Die Chips sind ja nun auch nicht in dreilagigem Karosserieblech eingeschweißt und somit unersetzbar  Das was heute an Deinem 3,0er gemacht werden muss, besorgt ja vermutlich auch nicht der Vertragshändler.
Verstehe daher die Diskussionsgrundlage eigentlich gar nicht mehr!?
[SIZE=0] Dieser Beitrag wurde am 22.11.2007 18:07:20 von Henry editiert [/SIZE]
[SIZE=0] Dieser Beitrag wurde am 22.11.2007 18:07:57 von Henry editiert [/SIZE]
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Henry
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[SIZE=0]Zitat von: Crazy-Chris[/SIZE]
Wie gesagt, können wir beim nächsten Stammtisch gerne vertiefen  ich weiss nur, dass das Thema gerne extrem unterschätzt wird, wenn man nicht direkt damit in Kontakt ist. Das sehe ich fast jeden tag bei unseren Konstrukteuren. Für die ist ein Steuergerät wie eine M5-Schraube, was der Sache halt nicht ansatzweise gerecht wird.
Heute werden defekte Steuergeräte von Youngtimer ja auschließlich nach der "aus X mach 1" Methode repariert, Ab einer gewissen Integrationsdichte stößt das - zumindest mit heutigen Methoden - aber an Grenzen, vielleicht wird da zukünftig mit verbesserter Methodik mehr möglich sein.
Alte Bausteine durch neue abwärtksompatible zu ersetzen ist heute (noch) nicht machbar, aus dem einfachen Grund weil es praktisch keine gibt. Ist ja wie bei Homecomputern a la C64 oder Amiga, wenn du bestimmte HW-spezifische Software (z.B. Grafikdemos) ablaufen lassen willst, brauchst du zwingend die Originalhardware, weils auf dem PC-Emulator nicht läuft. Und ein KFZ-Steuergerät, bzw. die Software darauf, ist extrem hw-abhängig - teilweise muss ja die Software schon tiefgreifend anpassen, wenn man nur auf ein anderes Derivat der gleichen Prozessor-Familie wechselt, sonst läuft das komplette Timing aus dem Ruder.
Und die Quervernetzung von 30-40 Steuergeräten pro Fahrzeug ist dann nochmal ein zusätzliches Thema für sich. Ist ja nicht so, dass jedes Steuergerät für sich autark arbeitet.
[SIZE=0] Dieser Beitrag wurde am 22.11.2007 16:18:24 von Crazy-Chris editiert [/SIZE]
Früher brauchte ich auch 5 Fernbedienungen, heute finde ich das alles in einer  Mir ist klar, dass das komplexer ist, aber es wäre ja nun das erste mal, wenn sowas nicht marktverträglich (!) gelöst wird.
[SIZE=0] Dieser Beitrag wurde am 22.11.2007 17:08:10 von Henry editiert [/SIZE]
[SIZE=0] Dieser Beitrag wurde am 22.11.2007 17:11:08 von Henry editiert [/SIZE]
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